Jahrzehntelang hat die Duisburger SPD nicht nur unsere Stadt in den Ruin gewirtschaftet, sondern es auch geschafft zumindestens viele ihrer Funktionäre und deren Familienmitglieder in städtischen Gesellschaften zu versorgen. Vor zweieinhalb Jahren wurde das kurz öffentlich thematisiert als ruchbar wurde wie in der städtischen Werkstatt für Menschen mit Behinderungen ausgerechnet Sozialdemokraten behinderte Menschen für ihre privaten Vorteile ausnutzten und sich über viele Jahre öffentliche Gelder in die eigene Tasche wirtschafteten.
Wie bei fast allen städtischen Gesellschaften in Duisburg üblich, war der rund 20 Jahre lang amtierende Geschäftsführer der Werkstatt für Menschen mit Behinderung natürlich auch langjähriger SPD-Parteifunktionär, unter anderem Schriftführer im Unterbezirksvorstand der Duisburger SPD, der dann auch so dreist war seine eigene Tochter 1999 mit dem Segen des Genossen Spaniel, seines Zeichens seit Ewigkeiten Sozialdezernent, in die Gesellschaft zu holen und mit dem wichtigen Posten der Prokuristin zu betrauen. Vier-Augen-Prinzip auf sozialdemokratisch sozusagen, die Tochter kontrollierte den Vater, und beide zusammen haben es geschafft den Aufsichtsrat und die Wirtschaftsprüfer über längere Zeit über ihre für sich selbst lukrativen Geschäfte hinwegzutäuschen. Im Juni 2008 starb der Geschäftsführer nach einer Herzattacke, angeblich weil er sich über eine kurz bevorstehende Betriebspüfung aufregte. Seine Tochter hinderte das aber nicht daran die lukrativen Geschäfte ihres Vaters weiterzuführen. Erst im September 2009 kam durch eine Selbstanzeige einer Firma, die wohl nicht mehr bereit war, die Forderungen der Prokuristin zu erfüllen und zudem auch noch befürchtete bei der nächsten Betriebskontrolle aufzufliegen die ganze Geschichte ans Licht.
Spaniel, SPD-Sozialdezernent seit Ewigkeiten, hat angeblich die ganzen Jahre als ehemals zuständiger Dezernent und Aufsichtsratsvorsitzender bis 2009 nichts gemerkt, oder wollte nichts merken, nun strebt er wieder die Kontrolle über die Werkstatt für Menschen mit Behinderung an. Zur Zeit wird in der Stadtverwaltung die Rückkehr zu alten Verhältnissen eingeleitet in der nun wieder die Bürokraten mit SPD-Parteibuch das Ruder übernehmen. Der Beigeordnete Janssen, der einer der wenigen Verwaltungsoberen ist, die nicht von der SPD kommen hat angeblich auf die Übernahme der Kontrollfunktion verzichtet, um die wieder mächtiger werdenden SPD-Seilschaften milde zu stimmen und auch weiterhin im Duisburger Rathaus tätig sein zu können.
Viele Beschäftigte im Rathaus gehen daher nun auch davon aus, dass bald wieder die alten Zustände einkehren werden wenn ein SPD-Oberbürgermeister im Juli das Sagen bekommt und mit ihm die ganzen alten SPD-Seilschaften.
























